Mythos oder Wahrheit: Der Rote Blitz auf Mallorca

In der Reiseliteratur über die Baleareninsel Mallorca findet sich regelmäßig die Empfehlung, mit dem deutlich in die Jahre gekommenen knapp 100 Jahre alten Zug von Palma nach Sóller zu tuckern. “Eine reizvolle Alternative, anstatt mit dem Auto oder Bus nach Sóller zu fahren, ist eine Fahrt mit dem Roten Blitz.” So oder so ähnlich steht das da geschrieben. Soweit so gut.

Die Kaputzenmänner zu Ostern auf Mallorca

Jedes Jahr sind sie unterwegs… Die Osterprozessionen auf Mallorca. Zu Trommelschlägen schleppen sich in Kutten gehüllte Brüderschaften im Gleichschritt durch Gassen und Dörfer der Insel. Über den Köpfen tragen sie spitz zulaufende Hauben, deren Sehschlitze nur den Blick auf die Augen freigeben.

Mallorca - wichtige Telefonnummern

SCHNELLE HILFE IM NOTFALL
ALLGEMEINER NOTRUF INSELWEIT: 112
Dieser Notruf wird von allen Telefonnetzen unterstützt und ist kostenlos.Man sollte den Notruf auf Deutsch durchgeben können, auf jeden Fall aber auf Englisch. Die Notrufzentrale entscheidet dann über das weitere Vorgehen und informiert zum Beispiel die Feuerwehr, den Rettungsdienst oder die verschiedenen Polizeieinheiten.

Mallorcas Hunde suchen ein Zuhause: Warum wurde ich zu Müll?

Name: Bella
Alter: 4 Jahre
Rasse: Basset, weiblich
Charakter: Schmusig, sucht Nähe zum Menschen

Einst war ich als Ablenkung gedacht… Das Kind meines „Familienrudels“ war krank; ich sorgte mit meinem liebevollen Wesen für die Nähe, die es brauchte. Wir verbrachten eine wunderschöne Zeit miteinander, bis ich krank wurde. Meine Erkrankung ist heilbar, aber erfordert Aufmerksamkeit. Mein „Rudel“ wollte oder konnte sie mir nicht geben und steckte mich in einen Sack. Mittlerweile wieder gesund, suche ich Nähe zu Menschen und vertrage mich auch mit anderen Hunden.

www.mallorca-tierrettung.com

Mallorca Tierrettung: Er wurde uns vom Himmel geschickt

Manchmal liegen Tränen der Trauer und der Freude ganz nahe beieinander. So wie am 05. August; als mit Paul ein Hund von seinem Schicksal erlöst wurde und er doch keine Chance mehr hatte. Und Felix an diesem Tag seinen Weg ins neue Familienglück fand…

Porto Colom - größter Naturhafen Mallorcas

Die Geburtsstätte von Christoph Columbus?

Sanft schlagen die Wellen an den Bug. Windgeschützt in einer Bucht gelegen, ist der Naturhafen von Porto Colom der größte Mallorcas. Heute liegen hier neben den traditionellen Fischerbooten auch kleinere Yachten und Segelschiffe vor Anker.

Ses Salines: Zwei Städte, zwei Gesichter

Eine Hauptstraße, wenige Nebenstraßen: Ses Salines hat trotz oder gerade wegen seiner Einfachheit ein ganz besonderes Flair. Der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde ist Colònia de Sant Jordi; der schon wesentlich touristischer geprägt ist.

Mythen Mallorcas: Ramon Llull und der Ziegenhirte

Die Eitelkeiten der Welt konnte er nicht länger ertragen; das Streben nach Schein statt Sein ward ihm ein Groll. Der Philosoph Ramon Llull, im 13. Jahrhundert auf Mallorca geboren, entschied sich für ein Leben in Einsamkeit und zog sich auf den Berg Randa zurück.

Ses Covetes - Mehr als ein kleiner Fischerort

Ein Traum aus weiß und türkis... Was macht das kleine ehemalige Fischerörtchen Ses Covetes so besonders? Jahr für Jahr zieht es Touristen – wie auch Einheimische – in seinen Bann und das rund 100-Seelen-Dorf wird zu einem Publikumsmagnet im Süd-Osten der Insel.

Mythen Mallorcas: Wie ein Riese den Puig de Randa erschuf

Rund 548 Meter ragt er hoch und erhebt sich schon von weitem sichtbar über die mallorquinische Tiefebene. Der heilige Berg Randa mit seinen drei Klöstern liegt zwischen Llucmajor und Algaida und erinnert von seiner markanten Form her an einen Tafelberg.

Felanitx: Alte Tradition und scharfe Einblicke auf Mallorca

Am Rande des Gebirgszuges Serra Llevant gelegen, versprüht Felanitx noch den Charme des ursprünglichen Mallorcas. Am besten erkundet man den Ort zu Fuß; denn in dem Gewirr der kleinen Einbahnstraßen verliert man als Autofahrer schnell die Orientierung.

Zeitzeugen und Wahrzeichen - Die Windmühlen Mallorcas

Sie begrüßen den Urlauber schon aus weiter Höhe; bereits beim Landeanflug stehen sie Spalier – die Windmühlen Mallorcas. Über Jahrhunderte hatten sie ihren festen Platz in der mallorquinischen Landwirtschaft, heute sind sie eines der Wahrzeichen der Insel. Doch der Zahn der Zeit sowie Wind und Wetter haben an ihnen deutliche Spuren hinterlassen.

Lords Tagebuch

Am Freitag saß ich tiefenentspannt im Zwinger, chillte und freute mich aufs baldige Fressen - oh siehe da, da kam das Pärchen vom gestrigen Gassigang…

"Ich bin doch nur ein Hund"

Seine Augen glänzen in der Sonne… Nur zögerlich nährt sich Lord, so als wüsste er, dass manche Menschen Angst vor Hunden wie ihm haben. Denn egal wie warm vom Wesen her, hat er einen scheinbaren Makel: In seinem Pass steht „Pitbull“. Rund 1.000 Tage ist er nun schon unter der Obhut der Mallorca Tierrettung – und durfte jetzt einen ganz besonderen Urlaub genießen.

Cala d’Or: Das „Klein-Ibiza“ Mallorcas

Schon von weitem erstrahlt Cala d’Or in seinem hellen Weiß. Die künstlich errichtete Ortschaft ist von A bis Z auf touristische Bedürfnisse ausgelegt und zieht jährlich zigtausende Besucher vor allem aus Deutschland, England und den Niederlanden an.

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause: Mallorca Tierrettung mit Herz

Schwanzwedelnd begrüßt Lotty die Besucher… Mit ihrem abgekauten Ball bewaffnet, wartet die junge Hündin schon am Eingangstor auf neue zweibeinige Spielgefährten – oder wahlweise auf ausgiebige Kuscheleinheiten. Doch letztendlich gibt es für sie und die anderen Schützlinge der Mallorca Tierrettung in Felanitx nur ein Ziel: Ein glückliches neues Zuhause.

Das Gold vor Cala Figuera

Sie schimmern in allen Farben auf dem Eis: Sepia, Makrelen, Langusten und der legendäre Cap Roig sind der heutige Tagesfang von Miguel (44). Seit zwei Jahrzehnten fährt der große, bärtige Mann hinaus aufs Meer. Immer auf der Jagd nach dem „Gold“ vor Cala Figuera!

Campos: Die Stadt der Felder und heißen Quellen

Der Weg von Palma in Richtung Es Trenc führt durch die Stadt Campos. Macht die Umgehungsstraße mit ihren Lokalen und Wohnanlagen eher einen tristen Eindruck, finden sich im historischen Stadtkern mit seinen Gassen und Bauten pittoreske Momente.

Bittere Tränen färben die Mandeln rosa

Von Ende Januar bis Ende März erblüht die Insel in weiß und rosa – es ist die Zeit der Mandelblüte. Eine traurige Liebesgeschichte rankt sich dabei um den Unterschied zwischen den beiden Farben…

In vino veritas: Gelebte Leidenschaft

Dicht an dicht wachsen die Rebstöcke. Nur so sind sie gezwungen, ihre Wurzeln tief in den Boden zu graben, um dort das lebenswichtige Nass aufzusaugen. Denn ein Bewässerungssystem sucht man auf der Bodega von Frank Maruccia vergebens. Nicht das einzige Merkmal, was den Winzer von anderen seiner Zunft abhebt und seinen Weinen das ganz besondere Etwas gibt…

Santanyí: Die Stadt erbaut aus Marès

Fährt man von Campos aus nach Santanyí, führt einen die MA 19 entlang an ausgedehnten Feldern durch ebene Landschaften. Schon weit bevor man das Ortseingangsschild erreicht, erhebt sich bereits die Kirche des Ortes am Horizont. Doch vor der Besichtigung von Sant Andreu steht erst einmal ein Besuch des Wochenmarktes auf dem Programm, dem größten in ganz Migjorn.

Der Jäger der verlorenen Steine

Vor rund 3000 Jahren entstanden auf Mallorca Talayot-Siedlungen, die der Wissenschaft noch heute Rätsel aufgeben. Ein Hobbyarchäologe aus Palma erforscht seit Jahren auf eigene Faust das Leben seiner Vorfahren rund um das geheimnisvolle Megalithen-Dorf Capocorb Voll.

Un poc de Palma – Streifzüge durch das Herz der Insel – Teil IV

Teil IV: Sa Gerreria – Das alte Viertel des Kunsthandwerks hat heute wieder viel zu bieten.

Bis in das 19. Jahrhundert hinein war Sa Gerreria, zwischen der Carrer Sindicat und den Avenidas gelegen, das Viertel der Töpferei- und Kunsthandwerks in Palma („gerre“ ist ein altes, spanisches Wort „Tonkrug“). Für mich ist es eines der schönsten und sehenswertesten Viertel der Hauptstadt, ein Relikt aus früheren Zeiten mit schmalen Kopfsteingassen und kleinen Passagen, alten Häusern, Kirchen, Werkstätten und Läden.

Buddys Geschichte - Eine Hundestory von der Insel

Hi, ich möchte mich kurz vorstellen – ich bin Buddy.

Viel ist hier geredet worden über mich und meinesgleichen, sie haben sich aufgeregt und gejammert und gelobt…aber jetzt hat man mir endlich mal das Wort erteilt, was ich dankend annehme.

Im Gegensatz zu den meisten von Ihnen bin ich ein waschechter Insulaner. Ich bin nämlich auf Mallorca, unserer wunderschönen Insel hier, geboren worden.

Ist schon eine Weile her, und ich habe auch als Einheimischer eine Weile gebraucht, bis ich kapiert habe, wie das hier so läuft.

An meine frühe Kindheit kann ich mich kaum noch erinnern. Meine leiblichen Eltern haben mich diesen Leuten überlassen, die ich später für meine echten Eltern hielt.

Ich nenn sie Leute, und sie nannten mich Raus. Zumindest glaubte ich zunächst, daß das mein Name sei, denn sie sprachen nicht viel mit mir. Das einzige, was sie immer zu mir sagten, war „Raus“.

Später verstand ich dann, dass das nicht mein Name, sondern die Aufforderung war, mich vom Acker zu machen.

Es war nicht leicht, diese Leute zu verstehen. Sie gaben mir etwas von ihrem Essen ab. Nicht genug, um satt zu werden, aber okay, es reichte zum Überleben.

Was wollten die von mir…warum hatten sie mich meinen Eltern weggenommen. Mochten sie mich? Verstanden sie mich? Warum behandelten sie mich dann so von oben herab?

Als ich in die Pubertät kam, wollte ich nur noch weg. Mein eigenes Leben führen, nicht mehr geschlagen werden, mir mein eigenes Essen verdienen und natürlich…ein nettes Mädchen kennenlernen.

Eines Tages, als der Mann wieder „Raus“ schrie, nahm ich ihn endlich beim Wort. Ich habe gewisse Talente, und Springen über hohe Mauern und Zäune konnte ich schon damals richtig gut. Ich nahm Anlauf, überwand die Mauer und raste davon.

Der Mann folgte mir, packte mich in sein Auto und fuhr mich im Morgengrauen auf ein einsames Gehöft. Er stülpte mir einen Sack über den Kopf, band diesen zu und verschwand mit samt seinem Auto.

Ich vermisste weder ihn noch seine Coche, wie er dieses Übelkeit erregende schnelle Ding mit Rädern liebevoll nannte.

Ich muß wohl ein paar Stunden in dem Sack gefangen gewesen sein, als mich jemand wegtrug und nach ein paar Minuten, die mir wie eine Ewigkeit erschienen waren, befreite.

Eine Frau. Ich kannte sie nicht, aber sie roch gut und gab mir etwas zu Essen.

Es war megalecker und ich hatte mächtig Angst, dass sie es mir wieder wegnehmen würde..oder einen der vielen wütend bellenden Hunde dort auf mich loslassen würde.

Aber nein. Ausnahmsweise war meine Sorge mal unbegründet. Diese leckeren, mundgerechten Fleischklösse waren nur für mich.

Die Frau redete mit mir. Sie nannte mich „Komm“ und fand es offensichtlich auch noch richtig Klasse, daß ich alles gierig verspeiste, ohne ihr etwas übrig zu lassen.

Das war das Paradies – oder nicht?

Sie brachte mich in ein kleines Zimmer, okay, es war etwas kühl und es roch auch nicht wirklich toll, aber sie tat mir nicht weh, obwohl sie mir ihre Zähne zeigte. Die anderen Hunde, die nebenan wohnten, zeigten mir auch ihre Zähne und bellten mich laut und wütend an.

Ich lernte schnell, daß die großen Zweibeiner „Menschen“ genannt werden.

Wir Vierbeiner hingegen hießen in der Menschensprache Hund. Nein, nicht ganz, es gab auch noch andere Wesen hier…eines davon saß auf dem Dach meiner neuen Behausung und rief mir zur Begrüßung ein fröhliches „Miau“ entgegen. Das war die Katze, und mein neues Zuhause war die Perrera von Felanitx.

Zum ersten Mal im Leben schlief ich satt ein.

Am nächsten Tag kam die Frau wieder, sie räumte mein Zimmer auf. Aufgrund des gestrigen leckeren Essens war mir in der Nacht ein Malheur passiert, nun saß ich wie ein Häufchen Elend vor meinem Häufchen und erwartete, daß die Frau mich anschreien würde. Weit gefehlt, sie rief mich zu sich und hob die Hand und - streichelte mich. Ich bellte sie nicht an. Dafür gab es nun einen Teller voller wundervoller kleiner Kekse. Nicht nur für mich, sondern auch für die anderen Hunde, egal, ob sie gebellt hatten, irgendwo hingemacht hatten oder ob sie sich ängstlich duckten. Was für ein toller Mensch, dachte ich. Leider sperrte sie mich wieder in mein Zimmer. Dort blieb ich eine Weile.

Am Nachmittag kamen andere Menschen, sie standen vor unseren Behausungen, die die Menschen hier Zwinger nannten, und zeigten uns ihre schönen, kleinen Zähne. Um mich herum kläffte und knurrte es wie wild….meine Güte, waren die Hunde doof. Ich hatte es sofort kapiert. Wenn Menschen mir ihre Zähne zeigen, dann mögen sie mich. Ich kann das riechen. Ich verstand ihre Sprache zwar noch nicht, aber meine Nase täuscht mich nie. Das hier waren die „Guten“ . Und ich war doch auch ein „Guter“. Davon war ich überzeugt, und ich wußte auch schnell, was zu tun war, um gestreichelt zu werden und eine Extraration Kekse zu ergattern.

Man muß sie ablecken. Am besten an der Hand. Nicht gleich ins Gesicht gehen, das mögen Menschen nicht so. Wenn sie dich anschauen, dann leg den Kopf schief und laß ein kleines Fiepen hören. Auf keinen Fall bellen. Du darfst sie auch keinesfalls anspringen, wenn du deine Pfoten nicht sauber hast. Anspringen ist überhaupt nicht angesagt, außer sie klopfen aufmunternd an ihre Oberschenkel, wenn du vor ihnen stehst. Dann, und genau NUR dann, wollen sie nämlich, daß du an ihnen hochspringst.

Man muß sie nicht verstehen, diese komischen Menschen. Die meisten von ihnen verstehen sich selber nicht. Im Gegensatz zu uns Hunden fehlt ihnen jeglicher Instinkt. Deswegen bist du ihren Launen hilflos ausgeliefert, außer, du bist ein kluger Hund und studierst ihr Verhalten gründlich. Dann kannst du bald riechen, wie sie gerade drauf sind und du kannst immer in ihren Gesichtern lesen.

Wenn sie wütend oder aufgeregt sind, dann überschlagen sich ihre Stimmen und werden ganz hoch und schrill. Spätestens dann ist es angesagt, den Rückzug anzutreten.

Sie sind oft nicht die Hellsten, diese Menschen. Aber ihre Vorderpfoten, die sie Hände nennen, sind deutlich besser ausgebildet als bei uns Hunden. Zwar benutzen sie sie nicht zum Laufen, wodurch sie etwas lahmer sind als wir Vierbeiner, aber sie können mit den Dingern greifen, Türen aufschließen, Gegenstände werfen und fangen und außerdem Essen sammeln und zerkleinern – und natürlich streicheln.

Das ist ein großer Vorteil. Manche von ihnen haben eine Schwäche für uns Hunde, sie mögen uns einfach, zuweilen sogar lieber als ihre eigenen Artgenossen.

Ich lernte, wie schon erwähnt, schnell.

Nachmittags, wenn diese Besucher kamen und uns die Zähne zeigten, nahmen sie manchmal einen von uns Hunden mit.

Meistens denjenigen, der am wenigsten bellte. Den, der sofort kam, wenn sie „Komm“ riefen.

Ich wollte auch mitgenommen werden. Adoptieren nannten sie es. So stand ich jeden Nachmittag am Gitter meines Zwingers und versuchte, meinen Charme spielen zu lassen. Der Riesen-Rottweiler links neben mir verdarb mir mit seinem Gebell die ganze Show. Er war so ohrenbetäubend laut und zeigte ihnen seine Zähne, so daß niemand auch nur in meine Richtung schaute.

Doch eines Tages kamen sie. Sie standen kurz vor meinem Gitter, ich konnte riechen, daß sie nett waren. Sie rochen nach glücklichem Hundemädchen. Da wollte ich hin, sie sollten mich adoptieren. Meine Familie!

Zunächst sah es auch ganz gut aus. Sie kamen auf mich zu, strahlten, ich legte den Kopf schief und stieß mein rührseligstes Fiepen aus, aber sie gingen an mir vorbei und holten die weiße Töle rechts neben mir raus.

Ohnmächtig mußte ich zusehen, wie der Kleine von ihnen gestreichelt wurde.

Doch dann kam von hinten unsere Perrerafee, die Frau, die uns immer fütterte, mit einer Schüssel vorbei und der Kleine rannte ihnen davon und folgte der Frau. Das fanden sie gar nicht gut.

Unsicher schauten sie sich um und als ihr Blick an mir hängen blieb, hob ich meine Pfote und zeigte meine Zunge. Volltreffer. Es war mein Glückstag.

„Wir nehmen diesen da“. sagte der Mann, und sie kamen zu mir. „Ja, wer bist Du denn?“ fragte die Frau, und ich leckte ihre Hand durch das Gitter.

„Schau mal, der hat sich UNS ausgesucht!“

Na, klar. Wen denn sonst. Sie nannten mich Buddy und ich hatte den richtigen Riecher, auch was das süße Hundemädchen anging, dessen Duft ihnen anhaftete.

Crazy hieß sie, und sie wurde meine erste große Liebe. Ich bin ein glücklicher Hund. Ich habe eine tolles Rudel, bestehend aus Menschen, Hunden und Katzen. Wir verstehen uns prächtig.

Liebe kann man lernen, in diesem Sinne, vertragt euch.

Euer Buddy

 

geschrieben von Sonja Semmelrogge

Jesus aus der Box – Besuch bei den Krippenbauern auf Mallorca

Das junge Paar liebt die Nebensaison. Während die beiden das gesamte Jahr über praktisch abgetaucht sind, treten sie spätestens am ersten Advent wieder in Erscheinung. Und das nicht allein. Sie bringen ihr Baby mit und werden begleitet von Schafen und Eseln. Es ist Krippenzeit auf Mallorca, denn Weihnachten ist nicht mehr weit. Und alljährlich erwartet Maria, Josef und den neugeborenen Jesus an verschiedenen Orten Mallorcas ein wirklich großer Bahnhof.

Orquídea Mallorca – Mehr als ein Label

Wer auf der Suche nach Originalprodukten der Insel ist, kommt an der Perlenmanufaktur „Orquídea“ nicht vorbei. Wir sprachen mit Verkaufsdirektorin Maria Escandell über Schmuck, Werte und die Philosophie „Made in Mallorca“.

Auf der Tour de Vino quer über Mallorca

Dass Mallorca eine ganz hervorragende Auswahl an Weinen bietet, ist längst kein Geheimnis mehr. Vor allem die großen Bodegas, wie Macià Batle in Santa María del Camí oder José L. Ferrer in Binissalem haben sich weit über die Grenzen der Insel hinaus einen Namen gemacht. Um den Platzhirschen vor Ort Paroli bieten zu können, schlossen sich die kleineren Bodedas der Balearen vor einigen Jahren zu einer Vereinigung zusammen, der "Associació de Petits Celles de les Illes Balears". Mittlerweile gehören 31 Winzer dem Verband an. Und sie erlauben, bei richtiger Planung, wirklich traubenhafte Entdeckungreisen quer durch Mallorca.

So feiert Mallorca Weihnachten

Die Adventszeit, in Deutschland für viele Anlaufphase für das Weihnachtsfest, läuft in Spanien etwas ruhiger ab. Auch weihnachtliche Bräuche unterscheiden sich von denen Daheim. Eines bleibt jedoch gleich: Der traditionelle Weihnachtsmarkt ist auch auf Mallorca nicht mehr wegzudenken.

Über die Insel stromern

Elektro-Autos könnten schon bald das Straßenbild auf den Inseln bestimmen. Dafür müsste das Netz an E-Tankstellen jedoch massiv ausgebaut werden. In und um Palma können Urlauber bereits mit strombetriebenen Mietwagen auf Entdeckungstour gehen.

Kein Ärger mehr mit Kennzeichen D

Was es bei der Zulassung von ausländischen Fahrzeugen auf Mallorca zu beachten gilt. Und warum es eigentlich vollkommen unnötig ist, sich über das damit verbundene Procedere aufzuregen.

Jenseits der Nordsee

Ebbe und Flut gibt es auch auf Mallorca. Die Gezeitenkräfte spielen vor allem für Fischer und Angler eine Rolle. Bei bestimmten meteorologischen Voraussetzungen können sie aber auch zu Überschwemmungen führen.

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